Friedhof
Wien - Gallitzinstraße 5 - Ottakringer Friedhof
Wien, Wien
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Auf OpenStreetMap anzeigenGeschichte
Der Ottakringer Friedhof geht auf einen mittelalterlichen Begräbnisplatz bei der Kirche St. Lambert zurück. Die Friedhöfe Wien nennen dafür eine Erwähnung aus dem Jahr 1230. Die heutige Anlage entstand jedoch nicht in einem einzigen Bauabschnitt: Bevölkerungswachstum und Platzmangel führten immer wieder zu Veränderungen. Seit 1835 wurde das Gelände mehr als fünfzehnmal erweitert.
Mit dem Wachstum Ottakrings zum Industrie- und Arbeiterbezirk stiegen auch die Anforderungen an die Friedhofsbauten. Auf ein Kapellengebäude von 1885 folgten weitere Verwaltungs- und Aufbahrungsräume. Die Toranlage des heutigen Hauptportals wurde 1935 errichtet.
Die Gräberallee mit ihren hohen Stelen und der frühe Wiener Urnenhain zeigen verschiedene Formen der Bestattungskultur. Ein Denkmal erinnert an die Opfer der Teuerungsrevolte von 1911. Auch das Grab des 1913 ermordeten Politikers Franz Schuhmeier gehört zu den Zeugnissen der politischen Geschichte des Bezirks.
Gebühren und Kosten
Tarif gültig ab 13.04.2026
Bei einem klassischen Urnengrab unterscheidet das Entgeltverzeichnis der Friedhöfe Wien laufende Grabkosten, Bereitstellung und Beisetzung. In der Fassung ab 13. April 2026 beträgt die einmalige Bereitstellung beim Neuerwerb 238 Euro. Die Beisetzung einer Urne im klassischen Urnengrab kostet zusätzlich 232 Euro.
Diese Beispiele sind keine Gesamtkosten für eine Urnenbestattung in Ottakring. Grabentgelt, Einäscherung, Trauerfeier und weitere Leistungen sind gesondert zu berücksichtigen. Für andere Grabformen oder besondere Termine können andere Entgelte gelten. Entscheidend bleibt das aktuelle Angebot für die konkret ausgewählte Grabstelle.
Bilder und Video
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