Friedhof
München - Stadelheimer Straße - Friedhof am Perlacher Forst
München, Bayern
Adresse
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Auf OpenStreetMap anzeigenGeschichte
Der Friedhof am Perlacher Forst wurde 1931 nach Plänen des Münchner Stadtbaurats Hermann Leitenstorfer angelegt. Auch die denkmalgeschützte Trauerhalle stammt aus diesem Jahr. Der zwölfeckige Bau erreicht eine Höhe von 35 Metern; sein heller Tuffstein kam aus den städtischen Steinbrüchen bei Darching nahe Miesbach. Die ursprünglich sehr weitreichenden Planungen wurden nicht in ihrem gesamten Umfang verwirklicht.
Heute prägen alte Bäume und Hecken die weitläufige Anlage. Besondere Bedeutung hat der Friedhof als Erinnerungsort an den Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Hier befinden sich die Gräber von Sophie und Hans Scholl sowie weiterer Mitglieder der Weißen Rose. Ehrenhaine erinnern an Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Die Geschichte des Friedhofs umfasst damit sowohl die Münchner Stadtplanung der frühen 1930er Jahre als auch das Gedenken an Verfolgung und Widerstand.
Gebühren und Kosten
Für den Friedhof am Perlacher Forst gilt die Münchner Friedhofsgebührensatzung. Sie unterscheidet die Nutzung einer Grabstätte von Bestattungsarbeiten und weiteren Leistungen. Für die Kosten sind die gewählte Grabart und die benötigte Nutzungsdauer entscheidend; ein Jahresbetrag bildet deshalb nicht den vollständigen Aufwand ab.
Die Grabnutzungsgebühren werden für die gesamte Ruhe- oder Verlängerungszeit im Voraus erhoben. Bei einer weiteren Beisetzung kann eine Verlängerung notwendig werden. Die Verwaltung sollte vor der Entscheidung Grabnutzung, Beisetzung und zusätzliche Leistungen getrennt aufschlüsseln. Ein pauschaler Gesamtpreis ohne konkrete Grabwahl wäre nicht verlässlich.
Bilder und Video
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